Bericht vom Bundestreffen aller österreichischen
HuG / HuK Gruppen


Für Schwule, Lesben und Bisexuelle,
die ihren Glauben ernst nehmen

Fr., 12. – So., 14. Oktober 2001 / Linz



ab 17:00
18.30
19.30
Fr. 12.10.2001

Ankunft, Zimmereinteilung, allgemeines Kennenlernen
Abendessen
Impulse, Rückschau, Berichte, Informationen


8.00
9.00


12.30
bis 16.00
16.00

21.00
Sa. 13.10.2001

Frühstück
Eröffnung: Impulsreferat Karin Remsing:
„außergewöhnlich normal”
(Referat:word.doc)

Mittagessen
Stadtbummel (Schloss)
Arbeitsgruppen zum Thema

Queer Planet 2001 (HOSI-Linz-Fest)


9.00
10.30

13.00
So. 14.10.2001

Frühstück
Gottesdienst

Mittagessen, gemütlicher Ausklang

Hier nun eine kleine Bildreportage und ein paar Texte und Zitate;

Das Impuls-Referat von Fr. Remsing als Word.doc

Es handelt sich nicht um ein "Protokoll"; Weitere Bilder und Informationen können bei mir angefordert werden! webmaster@hugwien.at

Seminarraum - Schönes Haus! - Der Seminarraum im Betriebsseminar in Linz (Das Betriebsseminar selber wurde durchwegs gelobt!)

Dank auch an die HOSI-LINZ Die Mit-Einladenden&Empfangenden: die HOSI-LINZ

Gertraud Kopf in Aktion... Raum & Zeit für Austausch, Information und Gespräch!

 

DOM Blick auf den DOM;Pöstlingberg den Pöstlingberg!Kirchliche Spitzen... so manche Kirchturm-Spitze...

Vorbereitung - DANKE !!! Gottesdienstvorbereitung und - +++ -  - +++ - Feier...

Das Heilige Experiment... Das Heilige Experiment... eine Segensübung: Empfangen & Geben..

einander Segen weitergeben.. Eine lebendige "Monstranz" ...

Altar.... FAZIT... Wiedersehen und Abschied strahlender Herbst... Menü...

Dank an die Organisation!!!!

Einige Resolutionen wurden verabschiedet:

Hier die entsprechenden Texte:

Bundestreffen der österreichischen Organisationen „Homosexuelle und Glaube/Kirchen“

Utl.: HuG/K fordert von Regierung die ersatzlose Streichung des § 209 sowie die rechtliche Anerkennung von gleichgeschlechtlichen PartnerInnenschaften

 

Das Bundestreffen der österreichischen HuG / HuK Gruppen, das heuer vom 12. – 14. Oktober in Linz stattfand, fordert die Österreichische Bundesregierung und den Nationalrat auf, den § 209 StGB ersatzlos zu streichen, da es sich dabei um ein klare Diskriminierung homosexueller Männer handelt, die für einen demokratischen und auf den Menschenrechten beruhenden Rechtsstaat unwürdig ist.

Das Bundestreffen der HuG/K hält strafrechtlichen Schutz vor sexuellen Übergriffen und Missbrauch an jeder Person für unabdingbar. Insbesondere Kinder und Jugendliche sind davor zu schützen, unabhängig von der sexuellen Orientierung. Das österreichische Sexualstrafrecht stellt in seinen übrigen Bestimmungen diesen Schutz in ausreichender Form sicher. Ein Sonder-strafrecht für homosexuelle Männer dient daher ausschließlich der Diskriminierung und der Aufrechterhaltung von Vorurteilen und Zerrbildern, die humanwissenschaftlich nicht mehr haltbar sind.

 

Zutiefst erschüttert sind die TeilnehmerInnen des Bundestreffens über den neuerlichen Fall von sexuellem Missbrauch innerhalb der Katholischen Kirche Österreichs. Wurzel des Übels innerhalb der Katholischen Kirche ist nach Meinung der HuG/K die massive Tabuisierung der Sexualität, insbesondere der Homosexualität, sowie das Geheimhaltungssystem, vor allem was die Sexualität ihres Klerus betrifft. Dadurch werden effiziente Hilfestellungen bei psychosexuellen Problemen seitens der Kirchenleitungen oft sträflich verabsäumt.

Die HuK/G Österreich stellt fest, dass die Katholische Kirche Österreichs durch den Fall Groer nicht wirklich gelernt hat. Es bedarf einer offenen und kompetenten Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch im Klerus und in den Pfarrgemeinden.

 

Die VertreterInnen der HuG/K Österreichs fordern die Österreichische Bundesregierung und den Nationalrat auf, die rechtliche Anerkennung von gleichgeschlechtlichen PartnerInnenschaften  im österreichischen Recht zu verankern.

Lebensgemeinschaften bzw. PartnerInnenschaften zwischen zwei lesbischen Frauen oder zwei schwulen Männern sind in Österreich heute völlig rechtlos. Die Ungleichbehandlung gleich­geschlechtlich liebender Menschen ist eine Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes und daher auch des grundlegenden Menschenrechts auf Achtung des Privatlebens.

Das Bundestreffen der HuG/K Österreichs stellt sich daher voll inhaltlich hinter die Forderungen der BürgerInneninitiative „Gleich viel Recht für gleich viel Liebe“, die lauten:

·         Zugang für gleichgeschlecht­liche Paare zu allen Rechten und Pflichten der Ehe;

·         Gleichstellung verschieden- und gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften ohne Trauschein;

·         gleichzeitig zügige rechtliche Fortentwicklung von Ehe und Lebensgemeinschaften an den Grundsätzen der persönlichen Selbstbestimmung, der PartnerInnenschaftlichkeit und der Gleichbehandlung.

 

Die VertreterInnen der HuG/K Österreichs danken der Katholischen Männerbewegung Österreichs ausdrücklich für ihr couragiertes Positionspapier zum Thema Homosexualität. Sie fordern die Katholischen Bischöfe Österreichs zu einem offenen und humanwissenschaftlich kompetenten Dialog in Sachen gleichgeschlechtliche Lebensweisen auf.

 

Auf ihrem Bundestreffen im Frühjahr 1997 haben die HuG/K Gruppen Österreichs eine Agenda für die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare ausgearbeitet und allen christlichen Kirchen Öster-reichs übermittelt. Derzeit werden derartige Segnungen in Österreich in der Altkatholischen Kirche und in der Evangelischen Kirche H.B. bereits durchgeführt.

Die HuG/K Österreichs fordert die Evangelische Kirche A.B. und die Katholische Kirche auf, ebenfalls Segnungen gleichgeschlechtlicher Paare zu ermöglichen, um damit allen Christinnen und Christen die Möglichkeit zu geben, ihre Partnerschaft auch im Rahmen ihrer Kirche spirituell zu verankern.

 

Rückfragehinweis

Dipl.-Ing. Andreas Raschke, Obmann der HuK Wien

Tel.: 0699 / 11497911

e-mail: altobmann@hukwien.at

 

Text 2) protokollarische Notiz der Sitzung

Text 2) HuG/K – Diskussionsnachmittag

Wiederholte Feststellung der HuK/G Position für  SEGNUNGEN  in den christlichen Kirchen (wurde auch so den KirchenvertreterInnen kommuniziert)

 Diskussionpunkte...

Ø      Fehlern der staatlichen & spirituellen Rituale für Schwulesbische PAARE

Ø      HuGK-Positionspapier weiter bekannt machen und verteilen  intern & extern !( demnächst auch hier....)!!!

Segnungen einfach durchführen – nicht einfach ein placet erwarten;

Segen ist keine Belohnung für das BRAV-SEIN;

Eine Zusage Gottes für den WEG auf dem man(n)/frau sich befindet;

Segnungen sind nicht nur AMTSSACHE; - Wir sind einander Segensfähig; wir dürfen Segnen;

HuGK –politisch & kirchlich

§209 - Szenarien

Verfassungsgerichtshof; - Ergebnis ist noch offen

ÖVP – „Ersatzgesetze“  alle (lesbischwulen) ab 16 (z.B.)

Europ. Verurteilung: => „Ungleichheit“ aufheben!

Europ. Rat: gegen Sexuelle Ausbeutung von Kindern: (Kinder – bis 18 JAHREN  (?!) !!!)

Wie positionieren wir zu „Kompromissvarianten“

JW:: 16 Jahre für alle – ablehnen;

14 Geschlechtsmündig; soll bleiben...

 Argumentation: „§209 ist ein SONDERSTRAFFRECHT für Homosexuelle“

 Strafrechtlich sind unsere Kinder & Jugendlichen ausreichend geschützt!

In BRD gibt es ...

„Ausnützung der sexuellen Unreife – mit Einzelfallsprüfung:“ (eventuell.)

(Gutachterrechtsprechung ist „problematisch!“)

 

Ganz KLAR ! (Alles andere ist eine FALLE !)

 „Ersatzlose Streichung!“ (Position)

Partnerschaft BürgerInneninitiative

 

Gleichviel Recht für gleichviel Liebe! www.gleichvielrecht.at

ð     Hosi-Lobbying;

ð     Im Justizausschuss  (bislang RIP)
womöglich doch heuer noch behandelt!

 EHE mit Abstrichen;

„PartnerInnenschaften!“ (Ehe ist ein REIZWORT;)  Petition – vorantreiben ?!? – was können wir tun ?!

 Politikerbesuche ? Nein; eigene Position (noch mal) beziehen und veröffentlichen...

Informationen:
BASEL nächstes INTERNATIONALES HUKTREFFEN – Mai 2002

 Auch andere HukglerInnen – als die WIENER  -  könnten dort auftauchen! – lesbische TheologInnen sind dort stark vertreten!  Frauen sind international präsenter als hierzulande...

Schweizer Frauenbund – mit „Superpapier“ zum THEMA und mit VISIONEN... „Beschaffen!“  Frauen fahrt mit!!!!  Politische Dimension nicht außer Acht lassen!   Nicht nur Beten und Wallfahrten!!!

 Einladung zum 10 Jahresfest der RosalilapantherInen  GRAZ - HuG http://www.rlp.homo.at/

Courage: Einladung von JW – gegen die „COURAGE“ die Heilungen anbieten...

„Offizielle Beratungsstelle der Republik Österreich!“  „Höchst förderungswürdig von RH eingestuft!“

Lesbischwules TherapeuthInnen & RechtsanwältInnenteam mit Onlineberatung! (läuft !!! versuchen binnen einer Woche zu antworten...! teilweise „heavy“ Probleme...) monatlicher Lesbischwuler Chat im eigenen Chatroom! (z.B. Gewalt.....)

 

MultiplikatorInnenausbildung die mit dem THEMA raus gehen!

 

„Es  muas no viel mehr Gschegn!“ (Gertraud!) über die kirchlichen Kanäle!) „ euer Hirnkastl muas zerspringen zu helfen !“ 

(Applaus)

Angebot von Courage Bildungsveranstaltungen (Seminare) anzubieten!

Thema: „HuGK &  „Kindesmissbrauchs“ – Opfer und Täter-als Opfer des Tabus mit Zölibat  & Sexualität:“

Kurzes Statement: für Medien

Diskussion: "Muass des verquickt sein?"

„Positionierung zu einem Thema wozu ich nicht stehe!?“ aber wir müssen dazu „STELLUNG“ Beziehung und das System, in dem dies passiert – kritisieren!

Referat von Fr. Remsing: WORD.DOC

wb.