Bericht
vom Bundestreffen aller österreichischen
HuG / HuK Gruppen
Für Schwule, Lesben und
Bisexuelle,
die ihren Glauben ernst nehmen
Fr., 12. – So., 14. Oktober 2001 / Linz
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Hier nun eine kleine Bildreportage und ein paar Texte und Zitate;
Das Impuls-Referat von Fr. Remsing als Word.doc
Es handelt sich nicht um ein "Protokoll"; Weitere Bilder und Informationen können bei mir angefordert werden! webmaster@hugwien.at
- Der Seminarraum im Betriebsseminar in Linz (Das Betriebsseminar selber wurde
durchwegs gelobt!)
Die Mit-Einladenden&Empfangenden: die HOSI-LINZ
Raum & Zeit für Austausch, Information und Gespräch!
Blick auf den DOM;
den Pöstlingberg!
so manche Kirchturm-Spitze...
Gottesdienstvorbereitung und
Feier...
Das Heilige Experiment... eine Segensübung:
Eine lebendige "Monstranz" ...
Dank an die Organisation!!!!
Einige Resolutionen wurden verabschiedet:
Hier die entsprechenden Texte:
Utl.: HuG/K fordert von
Regierung die ersatzlose Streichung des § 209 sowie die rechtliche Anerkennung
von gleichgeschlechtlichen PartnerInnenschaften
Das Bundestreffen der österreichischen HuG / HuK Gruppen,
das heuer vom 12. – 14. Oktober in Linz stattfand, fordert die Österreichische
Bundesregierung und den Nationalrat auf, den § 209 StGB ersatzlos zu streichen,
da es sich dabei um ein klare Diskriminierung homosexueller Männer handelt, die
für einen demokratischen und auf den Menschenrechten beruhenden Rechtsstaat unwürdig
ist.
Das Bundestreffen der HuG/K hält strafrechtlichen Schutz vor
sexuellen Übergriffen und Missbrauch an jeder Person für unabdingbar.
Insbesondere Kinder und Jugendliche sind davor zu schützen, unabhängig von der
sexuellen Orientierung. Das österreichische Sexualstrafrecht stellt in seinen
übrigen Bestimmungen diesen Schutz in ausreichender Form sicher. Ein
Sonder-strafrecht für homosexuelle Männer dient daher ausschließlich der
Diskriminierung und der Aufrechterhaltung von Vorurteilen und Zerrbildern, die
humanwissenschaftlich nicht mehr haltbar sind.
Zutiefst erschüttert sind die TeilnehmerInnen des Bundestreffens über den neuerlichen Fall von sexuellem Missbrauch innerhalb der Katholischen Kirche Österreichs. Wurzel des Übels innerhalb der Katholischen Kirche ist nach Meinung der HuG/K die massive Tabuisierung der Sexualität, insbesondere der Homosexualität, sowie das Geheimhaltungssystem, vor allem was die Sexualität ihres Klerus betrifft. Dadurch werden effiziente Hilfestellungen bei psychosexuellen Problemen seitens der Kirchenleitungen oft sträflich verabsäumt.
Die HuK/G Österreich stellt fest, dass die Katholische Kirche Österreichs durch den Fall Groer nicht wirklich gelernt hat. Es bedarf einer offenen und kompetenten Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch im Klerus und in den Pfarrgemeinden.
Die
VertreterInnen der HuG/K Österreichs fordern die Österreichische
Bundesregierung und den Nationalrat auf, die rechtliche Anerkennung von
gleichgeschlechtlichen PartnerInnenschaften
im österreichischen Recht zu verankern.
Lebensgemeinschaften
bzw. PartnerInnenschaften zwischen zwei lesbischen Frauen oder zwei schwulen Männern
sind in Österreich heute völlig rechtlos. Die Ungleichbehandlung gleichgeschlechtlich
liebender Menschen ist eine Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes und daher auch
des grundlegenden Menschenrechts auf Achtung des Privatlebens.
Das
Bundestreffen der HuG/K Österreichs stellt sich daher voll inhaltlich hinter
die Forderungen der BürgerInneninitiative „Gleich viel Recht für gleich viel
Liebe“, die lauten:
·
Zugang für gleichgeschlechtliche Paare zu allen
Rechten und Pflichten der Ehe;
·
Gleichstellung verschieden- und gleichgeschlechtlicher
Lebensgemeinschaften ohne Trauschein;
·
gleichzeitig zügige rechtliche Fortentwicklung von
Ehe und Lebensgemeinschaften an den Grundsätzen der persönlichen
Selbstbestimmung, der PartnerInnenschaftlichkeit und der Gleichbehandlung.
Die
VertreterInnen der HuG/K Österreichs danken der Katholischen Männerbewegung Österreichs
ausdrücklich für ihr couragiertes Positionspapier zum Thema Homosexualität.
Sie fordern die Katholischen Bischöfe Österreichs zu einem offenen und
humanwissenschaftlich kompetenten Dialog in Sachen gleichgeschlechtliche
Lebensweisen auf.
Auf
ihrem Bundestreffen im Frühjahr 1997 haben die HuG/K Gruppen Österreichs eine
Agenda für die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare ausgearbeitet und allen
christlichen Kirchen Öster-reichs übermittelt. Derzeit werden derartige
Segnungen in Österreich in der Altkatholischen Kirche und in der Evangelischen
Kirche H.B. bereits durchgeführt.
Die
HuG/K Österreichs fordert die Evangelische Kirche A.B. und die Katholische
Kirche auf, ebenfalls Segnungen gleichgeschlechtlicher Paare zu ermöglichen, um
damit allen Christinnen und Christen die Möglichkeit zu geben, ihre
Partnerschaft auch im Rahmen ihrer Kirche spirituell zu verankern.
Rückfragehinweis
Dipl.-Ing. Andreas Raschke, Obmann der HuK Wien
Tel.: 0699
/ 11497911
e-mail: altobmann@hukwien.at
Text 2) protokollarische Notiz der Sitzung
Text 2) HuG/K – Diskussionsnachmittag
Wiederholte Feststellung der HuK/G Position für SEGNUNGEN in den christlichen Kirchen (wurde auch so den KirchenvertreterInnen kommuniziert)
Diskussionpunkte...
Ø
Fehlern der
staatlichen & spirituellen Rituale für Schwulesbische PAARE
Ø HuGK-Positionspapier weiter bekannt machen und verteilen intern & extern !( demnächst auch hier....)!!!
Segnungen
einfach durchführen – nicht einfach ein placet erwarten;
Segen ist
keine Belohnung für das BRAV-SEIN;
Eine Zusage
Gottes für den WEG auf dem man(n)/frau sich befindet;
Segnungen sind
nicht nur AMTSSACHE; - Wir sind einander Segensfähig; wir dürfen Segnen;
§209 - Szenarien
Verfassungsgerichtshof;
- Ergebnis ist noch offen
ÖVP –
„Ersatzgesetze“ alle (lesbischwulen)
ab 16 (z.B.)
Europ.
Verurteilung: => „Ungleichheit“ aufheben!
Europ. Rat:
gegen Sexuelle Ausbeutung von Kindern: (Kinder – bis 18 JAHREN
(?!) !!!)
Wie
positionieren wir zu „Kompromissvarianten“
JW::
16 Jahre für alle – ablehnen;
14
Geschlechtsmündig; soll bleiben...
Argumentation:
„§209 ist ein SONDERSTRAFFRECHT
für Homosexuelle“
Strafrechtlich
sind unsere Kinder & Jugendlichen ausreichend geschützt!
In BRD gibt es ...
„Ausnützung
der sexuellen Unreife – mit Einzelfallsprüfung:“ (eventuell.)
(Gutachterrechtsprechung
ist „problematisch!“)
Ganz KLAR ! (Alles andere ist eine FALLE !)
„Ersatzlose Streichung!“ (Position)
Gleichviel Recht für gleichviel Liebe! www.gleichvielrecht.at
ð
Hosi-Lobbying;
ð
Im Justizausschuss
(bislang RIP)
womöglich doch heuer noch behandelt!
EHE mit
Abstrichen;
„PartnerInnenschaften!“ (Ehe ist ein REIZWORT;) Petition – vorantreiben ?!? – was können wir tun ?!
Politikerbesuche
? Nein; eigene Position (noch mal) beziehen und veröffentlichen...
Informationen:
BASEL nächstes INTERNATIONALES HUKTREFFEN – Mai 2002
Auch
andere HukglerInnen – als die WIENER -
könnten dort auftauchen! –
lesbische TheologInnen sind dort stark vertreten!
Frauen sind international präsenter als hierzulande...
Schweizer
Frauenbund – mit „Superpapier“ zum THEMA und mit VISIONEN...
„Beschaffen!“ Frauen fahrt
mit!!!! Politische Dimension nicht
außer Acht lassen! Nicht nur
Beten und Wallfahrten!!!
Einladung zum 10 Jahresfest der RosalilapantherInen GRAZ - HuG http://www.rlp.homo.at/
Courage: Einladung von JW – gegen die „COURAGE“ die Heilungen anbieten...
„Offizielle
Beratungsstelle der Republik Österreich!“
Lesbischwules
TherapeuthInnen & RechtsanwältInnenteam mit Onlineberatung! (läuft !!!
versuchen binnen einer Woche zu antworten...! teilweise „heavy“ Probleme...)
monatlicher Lesbischwuler Chat im eigenen Chatroom! (z.B. Gewalt.....)
MultiplikatorInnenausbildung die mit dem THEMA raus gehen!
„Es muas no viel mehr Gschegn!“ (Gertraud!) über die kirchlichen Kanäle!) „ euer Hirnkastl muas zerspringen zu helfen !“
(Applaus)
Angebot von
Courage Bildungsveranstaltungen (Seminare) anzubieten!
Thema:
„HuGK & „Kindesmissbrauchs“
– Opfer und Täter-als Opfer des Tabus mit Zölibat
& Sexualität:“
Kurzes Statement: für Medien
Diskussion: "Muass des verquickt sein?"
„Positionierung
zu einem Thema wozu ich nicht stehe!?“ aber
wir müssen dazu „STELLUNG“ Beziehung und das System, in dem dies passiert
– kritisieren!
Referat von Fr. Remsing: WORD.DOC
wb.