Anstatt -Ei-nes Oster-EI-es, gl-Ei-ch -EI-ne ganze -EI-ersp-EI-se
Wie ist das mit m-EI-nem Gott?
Hierin steckt m-EI-n Gott: - im -EI-
M-EI-n Gott ist genausogut -EI-n -EI- wie er k-EI-nes ist:
Er ist rund(lich) Oval, durchbricht die -EI-nsame Vollkommenh-EI-t des Kr-EI-ses, der Kugel, geht über sich hinaus, in -EI-nfachem w-EI-ss oder braun, in der Form. Er ist hart und zerbrechlich, hält viel aus und läßt doch atmen. Möchte bebrütet werden um Leben zu schenken, gehegt und gepflegt. Wenn ich ihn/es fallen lasse, dann ....
... öffnet er sich und gibt s-EI-n inneres pr-EI-s. Er gibt sich hin...
In sich birgt er -EI-ne goldene Mitte umhüllt von -EI-nem durchsch-EI-nenden Glanz der umfangen ist von -EI-ner formenden Schale die jedoch den Kontakt mit dem Außen zuläßt. Die Mitte vermittelt sich durchsch-EI-nend und dennoch verborgen.
Wenn ich die "g-EI-stliche Wandung" durchbreche und mich dem Geh-EI-mnis nähere, fließt er aus sich heraus und zuw-EI-len ergießt sich auch s-EI-n innerstes...
In der Hitze des Lebens z-EI-gt sich der durchsch-EI-nende Mittler - r-EI-n und klar in unschuldigem W-EI-SS und ist sich nicht zu schade zu verbrennen um auf die Mitte zu w-EI-sen. So ist m-EI-n Gott, so habe ich ihn auch schon erfahren. Und doch, m-EI-n Gott ist k-EI-n -EI- und doch stärkt mich auch das -EI-, gibt Kraft und Leben. Als -EI- als -EI-n Spiegel s/m-EI-ner Selbst im Spiegel-EI-, als Bestandt-EI-l vieler Sp-EI-sen, ob süß oder sauer. -EI-w-EI-s ist Prot-EI-n und aus Prot-EI-n setzt sich wesenhaft auch m-EI-n Körper zusammen. Ich bin, w-EI-l Gott in mir ist, ich lebe w-EI-l ich aus -EI-nem -EI- geschlüpft bin. Gottes -EI--w-EI-ss setzt mich zusammen, und doch lebet man/frau oft ohne sich dessen bewußt zu s‑EI‑n.
Mein Gott - im Symbol des EI-es - ist ein sich am Kreuz verschenkender Gott. Erst durch die Öffnung des EI-s wird Gott lebendig in den Herzen der Menschen. Unterbleibt diese Öffnung, dann tritt früher oder später das ein, was uns unter dem Begriff "stinkfaules EI" geläufig ist. Ein ungenutzter, nur Sonntag-herzeige-Gott fängt an zu stinken und wird zum faulen Ei!
M-EI-n Gott für Euch ! Hier m-EI-n Gott für uns - heute mal zum Nachdenken, zu Ostern..
Wolfgang
PS:
Als praktische Darstellung gedacht, als Antwort auf die Frage nach meinem Gottesbild.
Das -EI- wird hier als Metapher gebraucht, und so wie das -EI- den Text durchzieht, so durchzieht Gott auch unser Leben, wenn wir darauf nicht achten, eigentlich oft fast unbemerkt.
In der Darstellung wurde ein rohes Hühner-EI- verwendet, welches dem Text entsprechend aufgeschlagen und zum Spiegel-EI- verarbeitet wurde.
Als trinitarischer Gott nicht monadisch-abgschlossen und mit der eigenen philosophischen Vollkommenheit (Kreis/Kugel) zufrieden.
Der pelasgische Schöpfungsmythos erzählt:
daß zu Beginn aller Zeiten ein Ei auf dem Ozean trieb. Dann bewegte sich langsam ein Schwert auf das Ei zu, und das Schwert schnitt das Ei in zwei Hälften. Und siehe da, im Inneren des Eies steckte Eros.